Wohnen im Spannungsfeld von Gesundheit und Klimawandel
Der vom Menschen verursachte Klimawandel führt zu raschen Veränderungen der Temperatur- und Wettermuster, sowohl räumlich als auch hinsichtlich ihrer Intensität, wodurch die Lebensbedingungen zunehmend gefährlicher werden. Dies erschwert die zentrale Rolle des Wohnens beim Schutz der menschlichen Gesundheit. Wenn Wohnsysteme keinen universellen Zugang zu sicherem, bezahlbarem und angemessenem Wohnraum gewährleisten, verstärken sich die mit dem Klimawandel verbundenen sozialen und gesundheitlichen Ungleichheiten. Standort, Bauweise und Betrieb von Wohnungen beeinflussen die Treibhausgasemissionen und müssen verbessert werden, um ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren. Diese Arbeit, die zweite einer Reihe zum Thema Wohnen als soziale Determinante der Gesundheit, entwickelt einen Rahmen zur Konzeptualisierung der Wechselwirkungen zwischen Wohnen, Klima und Gesundheit. Sie identifiziert die Wege, über die der Klimawandel das Wohnen beeinflusst und Gesundheitsrisiken verschärft, und reflektiert über politische Maßnahmen zur Stärkung der Klimaresilienz in den Bereichen Wohnen und Gesundheit.
Dies ist der zweite Teil einer Reihe Modellreihe zweier Artikel über Wohnen als Determinante der Gesundheit.
Typ
Organisationen und Initiativen, die an gesundheitlichen Ungleichheiten arbeiten, Forschung
Thema
Gebaute Umwelt (Wohnen, Verkehr, Stadtplanung), Umwelt, Klimawandel
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